Stadt Weißenfels informiert zum Neubau der Kita Uichteritz
Die Stadt Weißenfels arbeitet weiterhin mit Nachdruck daran, den Neubau der Kita Uichteritz zum Abschluss zu bringen. Das Unternehmen, das für die Heizungs- und Sanitärinstallation zuständig ist, steht unter enormen Druck. Das selbstgesteckte Ziel, die komplette Trinkwasseranlage bis Ende September 2025 auszutauschen, wurde nicht gehalten. Die Arbeiten werden als Regressleistungen ausgeführt. Der Stadt Weißenfels entstehen an dieser Stelle keine weiteren Kosten. Ein von der Kommune beauftragter unabhängiger Sachverständiger überwacht kontinuierlich den Baufortschritt und die Einhaltung aller technischen Standards. So können festgestellte Mängel umgehend im Sinne eines hochwertigen Endergebnisses behoben werden.
Die Stadt Weißenfels steht weiterhin in engem Austausch mit der ausführenden Firma und wird in den kommenden Tagen eine abschließende Frist zur Fertigstellung der Arbeiten setzen. Ziel ist es, gemeinsam eine verlässliche Lösung zu finden und eine längere Bauunterbrechung zu vermeiden. Vertragsauflösungen oder rechtliche Schritte werden nur als letzter Weg in Betracht gezogen, da das Hauptinteresse der Stadt Weißenfels darin liegt, den Bau ohne zusätzliche Verzögerungen fortzuführen – stets zum Wohl der künftigen Kita-Kinder und ihrer Familien.
Hintergrund:
Im fertiggestellten Neubau der Kindertagesstätte Uichteritz wurde im Juli 2024 ein Wasserschaden festgestellt. Es folgte eine umfassende Ursachenforschung und Beweissicherung der Haftpflichtversicherung der ausführenden Firma und der Gebäudeversicherung der Stadt Weißenfels. Durch ein Gutachten konnte im Juni 2025 der gesamte Umfang der Schäden ermittelt werden. Alle gefundenen Mängel betreffen die Kaltwasserleitungen (Trinkwasser, Heizung). Es handelte sich um eine Überprüfung der gesamten Anlage, da im Rahmen von Druckproben wiederholt Fehler festgestellt wurden. Um alle Fehlstellen ausfindig machen zu können, musste der Boden komplett und die Wände sowie die Decken teilweise zurückgebaut werden. Im Februar 2025 waren die Abbrucharbeiten abgeschlossen. Danach wurde das Gebäude bis Ende März 2025 mit speziellen Geräten getrocknet.
Die Firma, welche den Auftrag für die Herstellung der Heizungs- und Sanitärinstallation erhalten hatte, wurde noch während der Bauphase von einer anderen Firma übernommen. Diesem Unternehmen hat die Stadt Weißenfels die Mängel angezeigt. Das Unternehmen startete daraufhin Anfang April 2025 mit der Beseitigung der Mängel als Regressleistung. Die komplette Trinkwasseranlage muss ausgetauscht werden. Erst danach können die Sanierungsarbeiten (Trockenbau, Fliesen- und Malerarbeiten, Estricharbeiten, Bodenbelagsarbeiten, Endreinigung, …) erneut beginnen.