Sehenswürdigkeiten in Schkortleben / Kriechau
Sehenswürdigkeiten in Schkortleben
1. Ruine der Wehrkirche Schkortleben
Die historische Wehrkirche stammt ursprünglich aus der Zeit um 1580 und ist heute als eindrucksvolle Ruine erhalten. Da sie direkt am Saaleradweg liegt, ist sie ein beliebter Stopp für historisch interessierte Radfahrer und Wanderer. Eine Informationstafel vor Ort gibt Einblicke in die Architektur und die bewegte Geschichte des Bauwerks.
2. Kriegerdenkmal
Auf dem Gelände der Kirchenruine befinden sich mehrere Gedenkstätten, die verschiedenen Epochen der deutschen Geschichte gewidmet sind. Ein markanter Gedenkstein erinnert an die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 sowie an die Deutschen Einigungskriege. Zudem gibt es Tafeln für die Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges.
Sehenswürdigkeiten in Kriechau
1. Dorfkirche Kriechau
Die heutige Kirche ist ein neogotischer Backsteinbau, der im Jahr 1883 nach den Plänen des Architekten Otto Kilburger errichtet wurde. Sie steht an der Stelle einer deutlich älteren Kirche, die im Dreißigjährigen Krieg von schwedischen Truppen zerstört worden war. Im Inneren beherbergt sie eine Orgel aus der Erbauungszeit, die vom regional bekannten Orgelbauer Friedrich Ladegast geschaffen wurde. Das Gebäude prägt mit seinem spitzen Turm das Ortsbild von Kriechau maßgeblich.
2. Weingut Gaudig & Straußwirtschaft
Kriechau gehört zu den nördlichen Ausläufern der Weinregion Saale-Unstrut. Das Weingut Gaudig in Kriechau ist ein Beispiel für die Weinbautradition an der Saale und wird als Familienbetrieb geführt. In der gemütlichen Straußwirtschaft können Besucher direkt auf dem Hof hausgemachte Weine und regionale Spezialitäten genießen. Besonders während der Saison im Sommer und Herbst ist das Gut ein lebendiger Treffpunkt für Ausflügler. Es verbindet landwirtschaftliche Tradition mit moderner Gastfreundschaft in einer idyllischen, dörflichen Atmosphäre.
3. Kriegerdenkmal Kriechau
Dieses Denkmal auf dem örtlichen Friedhof besticht durch seine detailreiche Gestaltung, die von einem imposanten Reichsadler gekrönt wird. Es wurde ursprünglich zur Erinnerung an die Siege in den Einigungskriegen von 1864, 1866 und 1870/71 errichtet. Die Namen der gefallenen Soldaten aus dem Ort sind in den Stein gemeißelt.