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Datum: 11.03.2026

Würdigen und feiern

Eine nachträgliche Feier zum Internationalen Frauentag hat der Frauenarbeitskreis Weißenfels am 11. März 2026 im Asklepios Bildungszentrum organisiert. Geladen waren Teilnehmerinnen der Weißenfelser Gesundheitsbörse und des Frauen-Lese- und Erzählcafés – beides Veranstaltungen, die vom Frauenarbeitskreis bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten angeboten werden. Etwa 40 Frauen nahmen teil. Durch das Programm führte die Leiterin des Bildungszentrums Sabine Kellermann, die mit Kaffee und frischgebackenen Kuchen auch für das leibliche Wohl der Gäste in ihrem Hause sorgte.

Das Motto „würdigen und feiern“ war Programm. So nutze beispielsweise Margrit Franke vom Frauenarbeitskreis die Veranstaltung, um langjährigen Unterstützerinnen und auch ihren Mitstreiterinnen zu danken. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Weißenfels Katja Henze wiederum hob die große Bedeutung des kontinuierlichen Engagements des Frauenarbeitskreises für die Saalestadt hervor. Diesem Einsatz sei es zu verdanken, dass der Frauentag nach der Deutschen Wiedervereinigung als Aktionstag in Weißenfels nicht nur gewahrt, sondern neu organisiert und getragen wurde. Ein Grundgedanke, der sich bis heute fortsetzt. „Bewährtes wie unser heutiges Beisammensein bei Kaffee und Kuchen soll bleiben. Und gleichzeitig kommen neue Formate wie beispielsweise die Frauentagsparty im Bootshaus hinzu. Möglichst viele Frauen sollen die Gelegenheit erhalten, gemeinsam Raum einzunehmen und in den Austausch zu kommen“, sagte die kommunale Gleichstellungsbeauftragte. Ebenfalls eine kurze Rede richtete die Landtagsabgeordnete Elke Simon-Kuch an die Gäste.

Für Unterhaltung sorgten die Auszubildenden des Asklepios Bildungszentrums mit einem Sketch zur Gleichberechtigung beim Thema Haushalt, den Margrit Franke geschrieben hat. Außerdem luden Sabine Manschatz und Dorothea Hesse-Swikle vom Frauenarbeitskreis die Gäste zu einer Versteigerung ein. Die Weißenfelser Sängerin Ramona Wolter trug zudem die Lieder „Brot und Rosen“ und „Ihr Frauen aus der Stadt“ vor. Letzteres war einst im Rahmen der Partnerschaft zwischen den Frauenarbeitskreisen des Landkreises Odenwald und des alten Landkreises Weißenfels entstanden. Ramona Wolter hat zusammen mit ihrer Tochter Gesine den Text der ersten Strophe umgeschrieben und ließ aus diesem Anlass das Werk nach vielen Jahren erstmals wieder erklingen.